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    • Qype User curaca…
    • Lahr, Baden-Württemberg
    • 325 Freunde
    • 110 Beiträge
    5.0 Sterne
    4.7.2008

    ZMF wie immer - It's raining again. Doch Roger Cicero ließ die Wolken und die nassen Füsse vergessen. Ausverkauftes Konzert, begeistertes Publikum - standing ovations.
    Eigentlich war ich ein bisschen skeptisch, die Platten ganz nett, top arrangiert die Stücke, nur vielleicht nervt mich ein ganzes Konzert lang Roger Cicero mit seiner sicher excellenten, aber doch sehr charakteristischen Stimme, war für mich die Frage?
    Um es vorweg zu nehmen - weit gefehlt!!!!!

    Trotz einer unendlichen Setliste:
    Nimm deinen Kerl zurück, Ich hab das Gefühl für dich verlor'n, Sie will es nun mal, Kein Abendessen, Wovon träumst du nachts, Alle Möbel verrückt / Murphys Gesetz, Männer, Das Experiment, Dein Vater, Mein guter Stern auf allen Wegen, Wenn sie dich fragt / Der Anruf, How Come That You Don't Call Me Anymore, Ich hätt' so gern noch Tschüss gesagt, Schöner war's ohne, Kompromisse, Zieh die Schuh aus, Ich atme ein,

    als Zugabe
    ein Medley So geil Berlin, Kein Mann für eine Frau, Schieß mich doch zum Mond, Frauen regiern die Welt

    ich hätte noch mehr vertragen!!!!

    Die Band absolute Spitzenklasse, Roger Cicero ohne Unterstützung eines Background-Chores und das bei der Power einer Bigband-Begleitung. Seine Stimme wirkt auf der Bühne viel facettenreicher und variabler als auf der Konserve - und beim Prince Coverstück How Come That You Don't Call Me Anymore hmmm der Junge hat auch den Blues.
    Im Vergleich zum Vortag ein transparenter Sound mit genügend Druck ohne zu laut zu sein. Die kreischenden Besucherinnen waren wesentlich lauter und undifferenzierter, vor allem bei den ausgedehnten Ausflügen von Roger Cicero in die Weite des Zeltes.
    Ob Swing, Salsa, Pop oder Samba, die Arrangements von Lutz Krajenski, der an den Tasten auch aktiv dazu beiträgt, werden von der Band absolut groovig umgesetzt, ich konnte und wollte meine wippenden Beine nicht im Zaum halten :-))).
    Lutz Krajenski ein Energiebündel hinterm Keyboard erinnerte mich bei seiner Hammond-orgel-Einlage an Billy Preston, den Hammond-Rastelli früherer Jahre.

    Ich könnte jetzt das Haar in der Suppe suchen hmmm.., nein wer selbst Herbert Grönemeyers Männer zum swingen bringt, da schließe ich mich den standing ovations des Freiburger Publikums einfach mal an.

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