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  • 5.0 Sterne
    8.12.2010
    Erster Beitrag

    Im Gasthof "Zum Ritter" wird köstliche fränkische Küche geboten, die noch ein wenig verfeinert wurde. Durch seine Lage ist der Gasthof ein geeigneter Ausgangspunkt oder Etappenziel für Wanderungen und Radtouren.

    Die Bedienung war bei uns freundlich-familiär. Die Preise sind angemessen.

    Fazit: gutes Ausflugsziel für die ganze Familie.

    • Qype User pequen…
    • Nürnberg, Bayern
    • 29 Freunde
    • 149 Beiträge
    4.0 Sterne
    12.9.2011

    Ohne Empfehlung meines Freundes hätte ich mich hierher nicht verirrt. Wir hatten uns zum Mittagessen getroffen. Die gemütlichen und hellen Gaststuben im Landgasthofstil sind freundlich mit hellem Holz eingerichtet. Bis auf die Karte unterscheidet sich nichts von den gewohnten Oberpfälzer Gaststuben.

    Auf 2 Seiten präsentieren sich Gerichte, die man hier in der Abgeschiedenheit nicht erwartet. Auch die Weinkarte erstreckt sich über mehrere Seiten mit Weinen aus Deutschland, Österreich und Italien zu erschwinglichen Preisen, meistens so um 20,- Euro. Wir hatten eine Flasche Teroldego La Fontanelle für 23,- Euro, relativ schwer und reich an Taninen.

    Als Vorspeise gab es panierte Tafelspitzscheiben mit grünem Salat und Scampi mit Salat. Beide Vorspeiseteller waren sehr gut abgeschmeckt und üppig, die Salate knackig und mit einem harmonischen Dressing.

    Als Hauptgang hatten wir Kalbsfilet mit Polenta und Filetspitzen vom Rind mit frittierten Bällchen vom Kartoffelteig. Das Fleisch war äußerst zart und das Kalbsfilet auch noch innen zartrosa. Die Soßen und die Beilagen haben gut mit dem Fleisch harmoniert.

    Der Service war aufmerksam, freundlich und schnell.

    Zwei gute Espresso haben dieses rundum zufriedenstellende Mittagessen abgerundet. Insgesamt haben wir zu Zweit knapp 82,- Euro gezahlt und das kann man für das Gebotene durchaus günstig nennen.

    • Qype User oedmue…
    • München, Bayern
    • 0 Freunde
    • 4 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.1.2013

    Genau der richtige Mix zwischen Regional und Kochkunst, der einem zum Wochenendeausflug Spaß macht. Ein Koch mit Leidenschaft & Ambition, der an seinen freien Tagen zur Freude der Gäste (zum Mitnehmen) wilde Kräuter & Fruchtgelees kocht. Schöne Spazier-Rund-Wanderwege ab Haustür in einer begnadeten Gegend. Und  für die Qualität sensationell günstig.

    • Qype User testtw…
    • Reichertshausen, Bayern
    • 51 Freunde
    • 544 Beiträge
    4.0 Sterne
    18.10.2008

    steinig einsam gut und fein Jedem Mann ein Ei, dem tapferen Schweppermann aber zwei, so der markige Spruch über die Essensration für einen wackeren Kämpfer nach gewonnener Schlacht auf den windigen Jurahöhen der westlichen Oberpfalz. Da, wo die Winter lang, die Böden karg und die Menschen einsam sind. Sagt man. Von einem tapfren Ritter stammt vielleicht der Eisenhelm, der heute im Flur als Lampe sein Dasein fristet. Einsam liegt es auch, das Gasthaus zum Ritter in dem Zehnhäuserdorf  allerdings nicht gezählt , aber der Wirt mit Weib Rita und Kind Florian samt Opa Johann und Oma Retl sind bestimmt nicht einsam. Dafür sorgen inzwischen die vielen Stammgäste, die von rundherum in die windige Gegend kommen. Halt, schon wieder falsch: mitten im September saß ich an einem lauen Abend  wobei in diesen Breiten unter lau strickpulloverige Grade zu verstehen sind  und kostete Kölbels kulinarische Köstlichkeiten.
    Toll, diese Alliteration.
    Nein, schon wieder falsch: toll, diese Schmankerl! Wer zum ersten Mal kommt, ist überrascht von den Angeboten auf der tatsächlich täglich wechselnden Mittags- und Abendkarte. Sie liest sich keinesfalls wie Schweinsbraten und Tellersülze. Obwohl die manchmal auch auf der Karte stehen. Stehen müssen, denn Schwein ist die besondere Spezialität meines Geheimtips mit Landwirtschaft und Metzgerei. Die Borstentiere werden mit hauseigenem Getreide gefüttert, gehätschelt und gepflegt. Da bedürfte es fast nicht der Kochfertigkeiten, die sich Richard Kölbel in einem renommierten Gourmettempel in Fürth angeeignet hat. Aber eine feine Zunge hat noch nie geschadet. Wenn am Donnerstag geschlachtet wurde, dann findet sich nicht nur eine besonders leckere Schlachtplatte (9,50 DM) auf der Karte, dann gibt es Schnitzel und Koteletts vom Feinsten. Und der Salat ertrinkt nicht wie anderswo in Essig und Öl, sondern: siehe Zunge! Und das Schweinerne hat den feinen Haselnußton, der es vielleicht zu Schweppermanns Zeiten zum bajuwarischen Hauptgericht werden ließ. Lang, lang ist's her  Doch der Kölbel läßt uns nicht verkommen!
    Ich bin mir absolut sicher, daß der tapfere Ritter nur deshalb seinen Hut vergessen hatte, weil er keine zwei Eier futterte. Und das wiederum nur, weil nach der Kartoffel-Gemüsesuppe (4,20 DM): deftige Brühe und knackiges Gemüse, der ? Entenleber mit Balsamico gebraten an (mein Gott) Salaten (13,00 DM), dem ? Wildhasenfilet mit Speck umwickelt, Holundersauce (wieder: mein Gott, trotzdem fast engelsgleich), Kartoffelgratin (himmlische Knollen, wie hier so vieles aus dem Eigenanbau) und Rahmwirsching (26,00 DM) und dem Zwetschgenkuchen einfach nichts mehr in seine Rüstung gepaßt hätte!
    Ein Satz, fast so lang wie die Winter dort oben.
    Sie haben es da leichter: nachher wunderbar wandern oder im Winter in die hausgespurte Langlaufloipe springen. Und schon geht wieder 'was. Schade, daß zumindest der Fahrer nicht in den Genuß der ungewöhnlich gut sortierten Weine der Ritterspeisestätte kommt. Auch daran erkennt man die glückliche Hand des Wirts  nicht nur an der Wahl für seine charmante, hübsche Gattin  Mit Absicht anno 98

    • Qype User Sabwei…
    • Regensburg, Bayern
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    4.0 Sterne
    28.8.2011

    super lecker! immer wieder! klasse!

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