• 4.0 Sterne
    14.4.2012
    Erster Beitrag

    In der Luft und im Keller ist in Linum was los! Oben in der Luft ist Krach. Oft sind es Kraniche, die in Massen da im April ihre Runden
    drehen. Dann drehen Ultralightflugzeuge auch ihre Kreise. Ist das alles vorbei, spektakelt es aus dem Schilf und vom Wasser her. Matrialisches Vogelgezwitscher. Schwäne streiten sich um Schwäninnen. Einem ignoranten Großstädter wie mir schmerzen da die Ohren. Zwei Schwäne ziehen im Tiefflug vorbei und man hört ihre Schwingen die Luft rauschend zerteilen. Am Nachbartisch schmatzt man Bratfisch mit Gurkensalat und schön viel Dill. Sebstbedienung ist nicht , hören wir vom flinken jungen Kellner. Die Speisekarte könnten wir aber gleich mit an den Tisch nehmen. Wir wollen Fisch zerteilen und Kartoffelpü. Man wird dabei leicht abgelenkt, weil Kinder lange Schilfrohrstengel mit sich dort allszu herum schleppen. Der Fisch schmeckt und auch das Kartoffelpü. Eine bodenlose raffinierte Gemeinheit ist das Brot zu Fisch, Kartoffelpü und Gurkensalat. Was soll das Brot auf dem Teller? denken wir. Wie gesagt reine Rafinesse, weil das Brot sehr gut ist. Ein Kilo für vier Euro wird mitgenommen, neben dem Mann am Grill und der Räucherfischtheke. Wenn die Augen schön rauskommen, ist die Forelle gar meint der Mann am Grill. Gibt es was Negatives? Ja, ein Klotürgriff wackelt! Warum es kein Fischbesteck gibt, wird hier erklärt:
    qype.com/place/2041167-L…

  • 1.0 Sterne
    22.10.2012

    Samstagnachmittag waren wir eine geschlagene Stunde hier. Die schreibende Zunft berichtete , genau wie das Fernsehen, über ca 60.000 Kraniche die im Teichland Linum zZ. rasten sollen. Das lockt Menschen an. Doch das Fischerhaus hatte lediglich eine Servicekraft , die sich um ca 60-80 Gäste kümmerte. Nein, nein, nicht bediente, sonder nur vertröstete, um keine Ausrede verlegen! Und der Chef fischte lieber den angrenzenden Teich ab, statt sich zu kümmern. Immer neue Sprüche durften wir hören.. bis wir genug hatten und gingen.
    Uns sieht man hier nie wieder!

  • 3.0 Sterne
    10.10.2012

    Fisch superlecker, das angereichte Brot dazu war allerdings altbacken. Schade.
    Dennoch, wir kommen immer wieder gern hierher und nicht nur wegen der leckeren Fischgerichte (gern ohne Brot).

    • Qype User heifis…
    • Berlin
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    4.0 Sterne
    22.3.2007

    Regelmäßig im Frühjahr überkommt mich die Unruhe. Ich will wissen, ob die Störche gut aus Afrika zurückgekommen sind und ob sie auch fleißig brüten. Glücklicherweise gibt es hierfür storchennest.de , wo ich meine erste Neugier wenigstens ein bißchen befriedigen kann.

    Allerdings möchte ich dann immer auch wissen, wie es im Storchendorf Linum aussieht, das in bester Sonntagsausflugsentfernung von Berlin liegt. Bei gutem Wetter wird das Motorrad angeworfen und losgefahren Richtung Linumer Bruch.

    Die Gegend ist wie gemacht für Störche und viele andere Vögel. Das Teichland Linum ist ein Vogelschutzgebiet und zieht außer Störchen auch tausende Kraniche und Wildgänse an, die sich dort von langen Flügen erholen.

    Ich selbst bin jedoch absoluter Fan von Störchen und hauptsächlich wegen ihnen und vielleicht noch wegen des frischen Fisches hier. Überall sieht man die großen Nester: Auf dem Kirchturm und auf den Dorfdächern. Linum gehört schließlich zu den storchenreichsten Orten Deutschlands.

    Den frischen Fisch finde ich in der rustikalen "Fischerhütte" direkt hinter dem Dorf inmitten von Fischteichen. Hier steht eine Holzhütte mit großem Holzkohlegrill und einer in Hochzeiten etwas überforderten Grillmannschaft. Manchmal dauert es dann etwas länger, was mich aber nicht so sehr stört, denn dann trinke ich eben erstmal ein Bier, während ich über die Teiche blicke.

    Wenn der Fisch dann kommt, entschädigt er 100mal für das Warten. Außerdem nutze ich die Wartezeit dafür, mir bereits in allen Details zu überlegen, welche der vielen Räucherfischarten ich mir noch einpacken lasse, um sie dann gierig in Berlin zu vertilgen.

    • Qype User zweibl…
    • Hamburg
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    4.0 Sterne
    9.6.2009

    Zu den schönen Erlebnissen von vilmoskörte und heifisch im Rhinluch möchte ich etwas hinzufügen. Die Teiche und Gräben und weiche Wege entstanden durch früheres Gewinnen von Torf zum Heizen. Nach Theodor Fontane schafften damals tausende Saison- Arbeiter je Dreimann-Team mit Spaten im 10-Stundentag bis 20 000 Torfstücke. Die im Sommer getrockneten Torf-Briketts wurden mit Torfkähnen nach Berlin gebracht. Das hörte auf, als die besser heizende Kohle aufkam.

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