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    • Qype User Holger…
    • Stuttgart, Baden-Württemberg
    • 3 Freunde
    • 45 Beiträge
    5.0 Sterne
    20.8.2009

    Auf Nachfrage der Friseure meines Vertrauens (Hallo Marian), bewerte ich auch mal das Zwiebelfest.

    Wie in jedem Jahr gehört das Esslinger Zwiebelfest zum Pflichtprogramm in der Region.

    Tolle Lage, und bei sehr schönem Wetter fehlt einem wirklich nichts: Prima Essen, tolle Weine und ausgelassene Stimmung.

    Wer noch nie dort war, unbedingt nächstes Jahr mal hin :-)

    • Qype User Rautgu…
    • Stuttgart, Baden-Württemberg
    • 100 Freunde
    • 945 Beiträge
    4.0 Sterne
    29.7.2009

    Ein sehr stimmungsvolles Fest in der Esslinger Altstadt rund um die Zwiebel der Wirte aus Esslingen und der Region auf dem Marktplatz mit regionalen Spezialitäten und regionalen Weinen.

    Am Freitag, 7. August, wird das Fest um 18 Uhr eröffnet. Danach werden zwei Pfarrer mit Zwiebeln aufgewogen. Natürlich nimmt man dafür die größten und dicksten Pfarrer die die Stadt zu bieten hat, damit beim Wiegen und Zwiebeln kaufen für den guten Zweck genügend Geld für die sozialen Einrichtungen der Stadt zusammen kommt.

    Das Fest soll dieses Jahr in den Abendstunden ruhiger werden. Daher wurde das musikalische Programm diesmal etwas eingedampft: 9. August: Rumblers, 10. August von 16 bis 20 Uhr: Rasa und Friends,
    Donnerstag, 13. August, 17 bis 21 Uhr: Soul & Funk Band Upsolution.

    Rahmenprogramm: Dienstag gegen 17 Uhr ruft Antenne 1 zur ersten Zwiebelolympiade. Mit Spielen rund um die Knolle wird die erste Esslinger Zwiebelgoldmedaille vergeben.
    Freitag, 14. August; 19.30 Uhr Modenschau Firma Kögel.

    Ansonsten einfach kommen, gucken, essen und Vierteleschlotzen.

  • 2.0 Sterne
    6.4.2011

    Totalausfall in Esslingen!
    Vielleicht war das mal urig und schön. Jetzt ist halb Stuttgart hier, die Atmosphäre ist hin und es geht um Kommerz und volle Kassen. Die Qualität blieb auch auf der Strecke. RIP Zwiebelfest!

  • 2.0 Sterne
    6.10.2009

    Die Esslinger City allgemein ist immer einen Besuch wert. Freundlich, gemütlich, großzügig, viel Gastronomie, kleine schnucklige Läden, schickes gläsernes Einkaufszentrum, beeindruckende Architektur, lauschige Eckchen... aber das soll hier nicht bewertet werden.

    Das Esslinger Zwiebelfest wird allgemein überbewertet, zumindest aus meiner persönlichen Sicht.
    Die Tagesaktivitäten habe ich nicht miterlebt, dazu kann ich hier nichts sagen.
    Aber ein samstägliches Abendprogramm findet schlichtweg nicht statt.
    Eigentlich hätte ich so etwas erwartet wie Musik, Lauben, besondere Spezialitäten.
    In Wahrheit ist es aber nur ein Platz mit Verkaufsbuden, wo man sich von der Masse vorbeischieben läßt und mit etwas Geduld und Stehvermögen lauwarmes Essen und teuren Wein kaufen kann. Die Mitte des Platzes ist mit Biertischen und Bänken engstens vollgestellt, und zum Verzehr der gekauften Speisen muß man sich dort reinkeilen.
    Ganz hübsch waren nur die blau und weiß funkelnden Lichterketten, die manche Betreiber aufgehängt hatten.

    Wir haben uns damals entschlossen, unser Essen lieber in einem der vielen Restaurants in unmittelbarer Nähe einzunehmen, wo man es ohne Gedrängel serviert bekommt und gemütlich sitzen kann.

    Man sollte das Zwiebelfest allenfalls tagsüber besuchen oder an einem der Arbeits-Wochentage, nie am Samstag Abend.
    Wie gesagt - dies ist meine ganz persönliche Meinung.

  • 4.0 Sterne
    12.8.2008
    Erster Beitrag

    Ich bin gar kein Freund altdeutscher Fachwerkromantik. Seit ich in Chikago, Illinois, auf mein Bekenntnis, aus Deutschland zu kommen, noch im hintersten, südlichsten Ghetto (SouthWest, Checkers' Blues Club, damals Operationsbasis des legendären Bluesguitarristen Buddy Guy) darauf immer nur Ohh, that's great! Heidelböörg! hören mußte, und feststellte, daß man abgesehen von den Ostküstenintellektuellen vielleicht, allgemein der Meinung war, in Good Old Germany würden die Leute alle Lederhosen tragen und mit Muscheln bezahlen, also seit dieser Zeit hasse ich diese Art Altdeutsch-Romantik-Kitsch, den man mit gewisssen Neckar-Städtchen verbindet.

    Um so überraschter war ich: Esslingen war mir und ich Esslingen auf Anhieb sympathisch! Da es Fachwerk satt gibt und Häuser von imponierender Uraltehrwürdigkeit sowie jede Menge Neckar-Lieblichkeit, muß es wohl hauptsächlich an den Menschen hier liegen. Man gibt sich gelassen, genießt das Leben, den Wein, das Essen, man flaniert und schaut und plaudert, bis es Zeit für ein weiteres Gläschen gibt. Niemand schreit, johlt oder lärmt sonstwie herum, es herrscht, selbst auf der sinnenbetörenden, aber verdammt drangvoll menschenmassenschwarzen Wochenmarkt-Meile am Samstag auf der Bahnhofststrasse (unbedingt besuchenswert!) keinerlei Aggressivität oder Hektik. Es liegt etwas Französisches, oder nein, vielleicht eher Elsäßisches? oder gar  Badisches? in der Luft, ein Flair von Trollinger und Flammkuchen, von Kräutergarten und Lavazza-Café, vom exquisiter Küche, behaglicher Katholizität (trotz Protestantismus!) und Kulturfreude

    Eigentlich denkwürdig, daß die Menschen selbst hier einen Vorwand brauchen, um öffentlich zu Speis & Trank zusammenzukommen. Der Vorwand heißt hier Zwiebelfest und tobt heuer auf dem Markt- und dem Rathausplatz vom 8. bis 18. August. Dicht an dicht drängen sich die Restaurant-, Imbiß- und Weinbuden-Zelte, und lange Bänke und Tischreihen warten auf Schmauser und Zecher.

    Natürlich gibt es auch in dieser Stadt Touristenfallen mit schlechtem, teuren Essen (Namen verraten andere Qyper, könnt Ihr unter Esslingen mal gucken!), aber das ist nicht die Regel.

    Ein Stadt, um sich am Leben zu freuen. Daß die Arbeitslosenzahlen in der Region niedrig, die Stadtsäckel gefüllt und die Einkommen prächtig sind, macht sich nicht störend bemerkbar. Vielleicht ein leiser Hauch Unwirklichkeit: Die Welt ist hier irgendwie deutlich schöner als im Durchschnitt der Realität!

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