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Qype User (reckal…)Berlin0416.1.2011Was kann man über Herrn Scholl und seine Räumlichkeit noch sagen, was nicht längst wieder von gestern wäre?
Er ist ein Snob, ein englischer noch dazu, Ende des 19. Jahrhunderts würde er sich am wohlsten fühlen, wahrscheinlich in einer überseeischen Besitzung des Empire. Nur ist er irgendwie ins Berlin der 21. Jahrhunderts teleportiert worden und muss nun hier sein Dasein fristen.
Unser Glück! Denn er erhebt den schöden Barbesuch zu einer intellektuellen Herausforderung, einer Lehrstunde des guten Geschmacks. Nicht zuletzt wird man auf der Toilette von der Royal Familiy beäugt.
Dass Herr Scholl auch einer der letzten Meister seines Faches ist und den Abend mit der richtigen Wahl von Rum und Zigarre für Unentschlossene zu geleiten vermag ist beinahe schon Nebensache.
Hauptsache der Stil bleibt gewahrt.- 1671084979117.10.2020
Was für eine geile Bar! Durch Zufall hier vorbei gekommen, als wir ins Benedict wollten und am Abend darauf direkt mal hier eingecheckt. Da es zu voll ist und die Bar super klein, werden wir erst mal mehr oder weniger höflich (nämlich gar nicht) vom Barkeeper herausbefördert - Berliner Gastfreundlichkeit, wa?!
Na ja, alles geht relativ schnell in die andere Richtung, als der Barkeeper merkt, dass wir noch nie da waren und drinnen ein Platz frei wird. Wir drücken uns in eine Ecke, mit 15-20 Gästen ist die Bar dann auch proppenvoll. Wir lassen uns was empfehlen und bekommen einen fruchtigen Cocktail mit Rum, sowie einen Champagner-Cocktail.
Eingießen geht hier folgendermaßen: Wenn das Glas voll ist, muss man ca. fie Hälfte abtrinken, es wird nachgegossen, noch mal abtrinken, bis der Mixbecher leer. So hat man schon mal schnell die Hälfte weg von seinem Cocktail und da die Monster stark sind, auch schnell einen im Tee. Die Leute hier sind mindestens zur Hälfte Freaks und der Barkeeper ein echtes Original mit seiner Weste und seiner verschwurbelten Art. Grandios! Wir amüsieren uns köstlich.
Die Drinks sind gut, aber nicht gerade günstig, es darf im Übrigen auch geraucht werden. Wir zahlen für 4 Cocktails und ein Glas Champagner € 72. Passt schon, die Qualität ist gut! Definitiv mal wieder! - Pjotr B.Buxtehude, Niedersachsen211215.3.2022
Vorbei ist vorbei, danke für die schöne Zeit!
Ohne einen Hr. Scholl oder einen Hr. Schröder
ist es nur noch eine Bar unter vielen. - Melanie K.Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin0231.10.2019
Wir, 3 Frauen, kamen rein und der Dialog mit dem Kellner/Türsteher war exakt folgender:
"Halt! Haben Sie reserviert?"
"Nein!"
"Dann raus hier oder ab in die Ecke!", mit dem Finger in die Ecke zeigend und weiter arbeitend.
Die Ecke war wirklich die Ecke. Stehend, ohne Tisch. Alles klar.....Sind wieder abgezogen. - Christian B.Berlin2136724.3.2018
Die Rum-Kreationen von Herrn Scholl sind großartige Meisterwerke zeitloser Barkunst. Wer sich auf die besondere Atmosphäre und den etwas verschrobenen Inhaber einlässt, wird mit einer tollen Zeit in meines Erachtens einer der besten Bars Berlins belohnt. Die Preise für die Drinks sind angemessen und es ist fast etwas schade, wenn man nach 3, aber maximal 4 der perfekten Getränke vernünftigerweise aufhören sollte. Die Bar ist klein, es darf geraucht werden und das Publikum ist immer angenehm. Eine klare Empfehlung.
- Sim T.Berlin1157.7.2017
Mein absoluter Favorit wenn es darum geht abends etwas trinken zu gehen. Man wird dort immer bestens unterhalten wenn man sich auf die Atmosphäre dort einlässt. Wenn man der Bar seine Respekt entgegenbringt, wird man auch stets respektvoll behandelt. Und die Drinks sind eine klasse für sich. Der Mai Thai ist mit nicht vergleichbar was ich sonst auf der Welt getrunken habe.
Ich komme hier immer gerne hin. Am Wochenende aber unbedingt vorher anrufen, sonst wird es eng in der kleinen Bar. In der Woche kann es aber auch öfter mal voller sein als man glaubt. - Simon B.Berlin935530.1.2018
Der Inhaber ist berechtigterweise ein hochnäsiger Besserwisser ;-) Kaum jemand kennt sich so gut mit Rum aus und stellt so gute Drinks her. Eine gute Empfehlung für Rum-Liebhaber!
- Matthias B.Vorarlberg, Österreich0620.6.2018
Perfekte Bar mit exzellenter Rum und Cocktailauswahl. Klein aber fein. Kellner passt zum 20er Jahre Ambiente. Rauchen ist erlaubt. Publikum international. Absolut zum empfehlen.
Qype User (Eich…)Berlin15917159820.12.2008Ich übertreibe maßlos, wenn ich diese Bar eine Legende nenne.
Ein seltsam Retro-60ies anmutendes Einkehrobjekt im Eckgebäude an der Fasanenstraße, an dem eine Rumrelevante Fahne weht, die signalisiert, dass geöffnet ist. Klein ist es hier. Platz für sieben Menschen am Tresen (plus erhöhte Bank für zwei Wichtige Personen, falls sie kommen). Ein Tisch in einer ghettoisierten niedrigen-erniedrigenden Nische mit Sitzgelegenheit für 4-7, Garderobe, diverse Quadratzentimeter weiterer Stehraum für Nachrücker.
Wer wagt - klingelt.
Ah, schön Sie zu sehen. Hatten Sie heute wieder im Kohlenkeller zu tun? So lautet eine freundliche Begrüßung eines willkommenen Gastes, der nur mittelmäßig gewandet zu erscheinen wagt. Darauf erstmal einen Drink. Ich empfehle: Rum Sour oder Mai Tai (Stufe zwei, danach drei - es gibt mehr) zur Orientierung, Akklimatisierung.
Auf unterhaltsame Weise liefert man sich hier dem Connaisseur am Shaker, Herrn Scholl, aus.
Der Mann lebt seine Bar, er ist diese Bar. Er ist kultiviert, irgendwie brillant; mixologisch einwandfrei sortiert; er verfügt über eine Barbibliothek welche jeden historischen Drink bestellbar macht, er gewinnt jeden dichterischen Rezitierwettbewerb. Er ist Twenties. Er ist ein Snob. Er ist ein ganz besonderer Gastgeber.
Er ist Zigarrenraucher. Herr Scholl hat in Karlsruhe geklagt und allen Berliner Tabakgenießern einen Gefallen getan.
Herr Scholl trat würdig die Nachfolge des legendären Herrn Schröder an. Hans Schröder hat noch im alten Adlon gelernt. Er war ein Lieblingsbarkeeper von Ian Fleming, den er in Berlin und auch in San Francisco bei dem legendären Trader Vic Bergeron bemixt hat. Man sprach viel über Martini, Vesper Martini, geschüttelt, gerührt. Ian Fleming widmete Herrn Schröder im Angedenken an seine feinen Getränke eine Passage in dem Buch Thrilling Cities. Später wurde daraus Octopussy.
Irgend so eine Agentenserie, sagt man.
Ich nehme noch einen Sanctuary, oder einen Creole Swivvel. Herr Scholl erzählt mir die Geschichte dazu (wenn er nicht gerade etwas an meiner Garderobe zu bemängeln hat). Die letzte Bestellung macht er selbst: er bestellt ein Taxi für den Gast, der am nächsten Morgen die Frage stellt: ist mir das wirklich passiert? Es ist. Oder?
Glauben Sie mir nichts, denn alles ist nur ein Gerücht. Dennoch: die Legende, sie lebt, mixt, genießt, erzählt.
Und eigentlich habe ich gar nicht so sehr übertrieben- Regis S.Karlsruhe, Baden-Württemberg281019.4.2012
Small but very special & cozy. The best Sazerac in all of Berlin, if not the entire world. 1920's style interior decoration & music. Very pleasant crowd that gathers there. The Rum Trader is a definite visit each time I'm in Berlin. +1.




























